"Bitte zuerst lesen"

Return to Introduction  Previous page  Next page  

 

Es ist dringend erforderlich, dass Sie diesen Abschnitt lesen, bevor Sie mit der Nutzung der PC TimeWatch-Verwaltungssoftware fortfahren.

 

PC TimeWatch dient der Einschränkung von Benutzern. Es ist in der Lage, einen überwachten Benutzer daran zu hindern, eine Windows-Sitzung oder ein Programm außerhalb vordefinierter Zeitsegmente zu verwenden oder länger als eine bewilligte Zeit mit diesen Programmen zu arbeiten. Wenn der Benutzer alle bewilligte Zeit für Windows verbraucht hat, wird er abgemeldet. Wenn die Nutzungsdauer für ein bestimmtes Programm überschritten ist, wird dieses Programm geschlossen. Falls versucht wird, eine Windows-Sitzung zu starten, ein Programm auszuführen oder eine Internet-Verbindung aufzubauen, während das nicht erlaubt ist, wird Windows abgemeldet oder Programm bzw. Internet-Verbindung abgebrochen.

 

Um eine festgefahrene Situation zu verhindern, in der niemand das System benutzen kann, haben einige Benutzer spezielle Rechte. Der als PC TimeWatch-Verwalter spezifizierte Benutzer kann jederzeit eine Windows-Sitzung ausführen und wird in keiner Weise eingeschränkt. Benutzer, die Mitglied der lokalen Administratorengruppe sind, sind ebenfalls jederzeit autorisiert, eine Windows-Anmeldung im Notfall-Modus auszuführen. Siehe dazu weiter unten.

 

Daher müssen Sie vor der Benutzung von PC TimeWatch die Systembenutzer, die Sie einschränken möchten, klar definieren und dafür Sorge tragen, dass diese nicht einer Sicherheitsgruppe angehören, die PC TimeWatch bei der Überwachung der Benutzeraktivität beeinträchtigen würde. (Überwachung bedeutet in diesem Kontext nicht Spionage, sondern lediglich die Kontrolle darüber, welche der eingeschränkten Anwendungen ein Benutzer wann und wie lange ausführt.)

 

Informieren Sie sich in Windows 98 und Windows Millennium Benutzer oder in Windows NT, Windows 2000 und Windows XP Benutzer, wie Sie das System einrichten können, damit PC TimeWatch optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten arbeiten kann. Bitte lesen Sie die relevante Information jetzt und setzen Sie dann an dieser Stelle fort.

 

Verwaltungssoftware

 

Die PC TimeWatch Verwaltungssoftware ist lediglich ein Konfigurationsprogramm. Es ist Ihre Schnittstelle zum PC TimeWatch-Dienst. Sie müssen dieses Programm nicht permanent ausführen. Im Gegenteil, wenn Sie die Zeitplanungsregeln für die Benutzer, die Sie beschränken möchten, eingerichtet haben, speichern Sie die Einstellungen und schliessen die Software. Dies teilt dem PC TimeWatch-Dienst mit, dass er die Überwachung der  Programmaktivitäten wieder starten soll.

 

Automatische Abmeldung

 

Aus Sicherheitsgründen werden die aktuellen Einstellungen gespeichert und die PC TimeWatch-Verwaltungssoftware automatisch beendet, wenn sie 10 Minuten keine Aktivität feststellt. In diesem Fall werden die Einstellungen, die vor der letzten PC TimeWatch-Sitzung aktiv waren, in eine Datei namens autobackup_n.ptw gespeichertm wobei n eine Nummer wie 1, 2, 3,...  ist (je höher die Nummer, desto aktueller die Sicherungsdatei). Sie finden diese Dateien im Datenordner von PC TimeWatch. Aktuelle Änderungen werden in dem Moment gespeichert, wenn Sie auf die Schaltfläche Einstellungen speichern klicken.

 

Der PC TimeWatch-Verwalter

 

Die PC TimeWatch-Verwaltungssoftware wird kontrolliert von einem Verwalter, der sie aus jeder Benutzersitzung heraus starten kann, sofern er das korrekte Kennwort eingibt. Der Verwalter legt sowohl die Zeitkontingente als auch die freigegebenen Zeitsegmente und die Liste der "autorisierten Benutzer" fest. Ein Benutzer, der nicht in dieser Liste aufgeführt ist, kann keine Windows-Anmeldung durchführen. Andererseits kann ein Programm, dass nicht von PC TimeWatch überwacht wird, jederzeit ausgeführt werden.

 

Daher ist es sehr wichtig, dass Sie den Verwalter für PC TimeWacht gewissenhaft auswählen.

Lesen Sie dazu Den PC TimeWatch-Verwalter einrichten.

 

Notfall-Modus

 

Sobald PC TimeWatch eine Unregelmäßigkeit feststellt (beispielsweise den Versuch, seine Daten unerlaubt zu ändern), schaltet es in einen besonderen Modus um, den so genannten Notfall-Modus. Dieser sorgt dafür, dass die laufende Windows-Sitzung sofort beendet wird (wenn der angemeldete Benutzer nicht der PC TimeWatch-Verwalter oder ein Systemadministrator ist). Von diesem Zeitpunkt an bis zum Beheben der Unregelmäßigkeit siehe hierzu auch Wiederherstellungsanweisungen - dürfen sich nur der PC TimeWatch-Verwalter oder ein Benutzer, der Mitglied der Administratorengruppe ist, anmelden. Im normalen Modus können auch Benutzer, die Mitglied der Administratorengruppe sind, eingeschränkt werden, solange es sich nicht um den PC TimeWatch-Verwalter handelt.

 

Systemzeit

 

Eine genaue Systemzeit ist eine der wesentlichen Grundlagen für PC TimeWatch. In Windows NT und höheren Versionen des Betriebssystems kann der Administrator das Ändern der Systemzeit auf Betriebssystemebene durch normale Benutzer unterbinden. In Windows 98 und Millennium Edition gibt es hierfür keine Einschränkungen.

 

Daher hat PC TimeWatch seinen eigenen Mechanismus zum Anpassen der Systemzeit, wenn eine Unregelmäßigkeit erkannt wurde. Dieser nutzt die Internetanbindung des Systems (sofern vorhanden), um die Systemzeit korrekt zu halten. Wenn das System nicht mit dem Internet verbunden ist, wird keine Verbindung initiiert. Aus diesem Grund sollte von PC TimeWatch her keinerlei Einwahlfenster erscheinen. Dieser Schutz kann bei NT-basierten Systemen noch erweitert werden. Siehe dazu: Windows NT, Windows 2000 and Windows XP-Benutzer.

 

Es dürfte klar sein, dass PC TimeWatch nicht richtig arbeiten kann, wenn die Systemzeit manipuliert wurde oder diese nicht exakt ist. Daher müssen Sie sich davon überzeugen, dass das aktuelle Datum und die Uhrzeit Ihres PCs korrekt sind. Bitte tun Sie das jetzt, indem Sie das Datum/Uhrzeit-Symbol in der Windows-Systemsteuerung nutzen.

 

Abhängig von Ihrer Windows-Version ist es einfacher oder schwieriger, Anwender vom Modifizieren der Systemzeit abzuhalten. Der oben erwähnte Mechanismus ist in der Lage, unerwünschte Änderungen der Systemzeit durch den Anwender auch dann zu erkennen, wenn keine Internet-Verbindung verfügbar ist.

 

Ein Problem kann auftreten, wenn die Systemzeit falsch ist, während der PC TimeWatch-Dienst gestartet wird und der Anwender die Zeit manuell korrigieren will. Das könnte beispielsweise auf einigen Notebooks der Fall sein, wenn sie aus dem Standby-Modus zurückkehren. Wenn der Benutzer hier versucht, die Zeit zu korrigieren, ändert die PC TimeWatch-Zeitüberwachung diese zurück auf den vorherigen Wert. Der PC TimeWatch-Verwalter kann in solchen Fällen die Systemzeitüberwachung in den Programmoptionen dialog ausschalten. Nachdem die Systemzeit korrigiert wurde, sollte die Systemzeitüberwachung umgehend wieder aktiviert werden.

 

Standardbenutzer unter Windows 9x (Default)

 

In Windows 98/Millennium existiert immer ein Standardbenutzer (Default). Dabei handelt es sich nicht um ein echtes Benutzerkonto. Dennoch werden die Einstellungen, die für diesen Benutzerkonto vorgenommen wurden, angewendet, wenn Windows 98/Millennium ohne benutzerspezifische Profile verwendet wird oder wenn der Anwender das Anmeldefenster mit der ESC-Taste übergeht, was bei diesen Betriebssystemen nur schwer zu verhindern ist. In dieser Situation werden dieselben Einstellungen (für den Standardbenutzer) auf jeden Benutzer angewendet, einschließlich des PC TimeWatch-Verwalters, weil er nicht als dieser identifiziert werden kann. Daher wird die Benutzung von PC TimeWatch bei deaktivierten Benutzerprofilen nicht empfohlen.